… und das Nutzerfreundlichste

von rk am 25. Oktober 2011

Zwei prominente Websites, die sich Themen rund um die Erstellung von Internetauftritten widmen, haben sich mit der Frage „welches Content Management System ist das richtige für mich und meine Kunden“ auseinandergesetzt und dabei beide einen Vergleich der drei führenden Open Source CMS angestellt: WordPress, Joomla und Drupal.

Vergleich der Lernkurven

Für mich inhaltlich besonders interessant ist der Artikel The WordPress Learning Curve von Jeffro auf WordPress Tavern, weil er sich wie ich zunächst für Joomla entschieden hatte. Bei ihm scheint der Umstieg auf WordPress nach den ersten Erfahrungen 2007 relativ schnell klar gewesen zu sein, ich hingegen habe beide CMS von 2006 bis 2010 parallel eingesetzt. Die Gründe für den Umstieg waren die gleichen: Die Lernkurven beider Systeme und die großen Unterschiede in der Benutzerfreundlichkeit sind zu eindeutige Argumente, zumal WordPress sich in den letzten Jahen zunehmend von einer Blogsoftware zu einem vollständigen CMS entwickelt hat.

Infografik als CMS Entscheidungshilfe

Deviousmedia.com versucht die Frage Welches Open Source CMS erfüllt Ihre Anforderungen mit einer Infografik anschaulich zu beantworten. Das gelingt bedingt – zumindest bei der Darstellung der Antworten auf die Frage nach der Einfachheit von Installation und Moderation muss man wissen, dass das gezeigte Symbol für WordPress ein Dreirad (für kinderleicht) darstellen soll und kein antikes Hochrad (= schwierig). Zudem erscheinen mir die Anzahl der Twitter Follower und Facebook Fans, wie auch die Google Adword Kosten höchstens indirekt relevant zu sein.

Aber sei es drum, viele andere Fragen werden aussagekräftig beantwortet. Kunden, die vor der Frage stehen, welches CMS sie demnächst einsetzen sollen (und ob sie lieber einen Joomla-, Drupal- oder WordPress-Spezialisten beauftragen), sollten sich vor allem die durchschnittlichen Einrichtungs- und Anpassunskosten sowie die monatlichen Wartungskosten ansehen.

Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit füge ich die Grafik hier in voller Größe ein, auch wenn der vorgesehene Rahmen dadurch gesprengt wird.

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